Ernährung

Prager Rattler ein Wolf?

 

Laut Aussagen der Mehrheit ist der Hund seit tausenden von Jahren vom Zahn bis zum Verdauungstrakt mit dem Wolf identisch und auf Fleisch ausgelegt. Schaut man sich allerdings die wissenschaftliche Datenlage an, erkennt man recht schnell, dass das Gegenteil der Fall ist.  

 

Derzeit ist noch nicht mal andeutig geklärt, woher der Canis lupus familiaris (Haushund) tatsächlich stammt. Wann exakt eine Domestizierung stattfand, ist ebenfalls umstritten. Eine aktuelle Genomstudie an Wölfen und Wildhunden kommt zu dem Schluss, dass die verwandtschaftlichen Beziehungen komplizierter sind.

 

Der Biologe und Forscher John Novembre von der Universität Chicago wurde im Fachblatt "Plos Genetics" zitiert: "Es ist etwas älteres, das die heutigen Wölfe nicht gut widerspiegeln. Die Domestikation des Hundes ist komplexer als wir ursprünglich dachten." Laut des internationalen Forscherteams haben sich Hunde nicht aus Wölfen entwickelt, sondern sind bereits vorher entstanden. Hund und Wolf hatten dieser Studie nach einen gemeinsamen Vorfahren. Beide entstanden vor 16.000 bis 11.000 Jahren, wie die Wissenschaftler berichten - Demnach wurden Hunde vor Einführung der Landwirtschaft domestiziert.

 

Des Weiteren bin ich auf die Studie der schwedischen Universität Uppsala, die in Zusammenarbeit mit Board Institute of Massachusetts, Institute of Technologiy and Harvard, Cambridge, Grimsö Wildlife Research Station, Department of Ecology, Swedish University of Agricultural Sciences, Department of Forestry an Wildfire Management, Faculty of Applied Ecology and Agricultural Science, Hedmark University College in Norwegen, 2013 veröffentlicht wurde, gestoßen. Forschungsergebnisse sind unten bei Quellen zu finden.

 

Der Genetiker und Forscher Dr. Erik Axelsson und sein Team, haben über Jahre Erbgutvergleiche an Hunden und Wölfen durchgeführt. Es wurde DNA von Wölfen aus der ganze Welt und Hunden von 14 verschiedenen Rassen sequenziert. Die Forscher fanden heraus, dass ein Hund ohne Probleme über einen langen Zeitraum ganz ohne Fleisch überleben kann.

 

Hunde sind keinesfalls in erster Linie Fleischfresser (Carnivore), wie es immer behauptet wird. Kein Organ gleicht dem eines Wolfes, nicht einmal das Hautwachstum ist ähnlich. Hunde haben ein Verdauungssystem, das mehr Variationen verträgt und braucht, und sie können Kohlenhydrate und pflanzliche Nahrung deutlich besser verdauuen als der Wolf. 

 

Ungeachtet der wissenschaftlichen Beweislage halten leider Millionen Menschen an dem Glaube fest, dass es natürlich sei täglich an ihre Haushunde Nahrung, bestehend aus verschiedenen Körperteilen aus einer Vielzahl von Tieren, die sie niemals auf natürlichem Wege essen würden, als Fertignahrung oder roh zu verfüttern. Zusätzlich stehen Hufe, Federn, Schnäbel, Gedärme, Blut und viele weitere Innereien, die sogenannten tierischen Nebenerzeugnisse auf dem Speiseplan.

 

Die Herstellung von Hundefutter wird in Deutschland durch das tierische Nebenprodukte - Beseitigungsgesetz geregelt. Demnach dürfen zwar für die Herstellung nur tierische Nebenprodukte verwendet werden, die auch für den Menschen zum Verzehr geeignet sind, doch nach den ganzen Gammelfleisch-Skandalen weiß man, wozu die Fleischindustrie fähig ist. Das meiste Fleisch enthält die gleichen Hormone, Antibiotika und Pestizide, die man in kommerziellen Fleischprodukten für Menschen findet. 

In Deutschland werden  jährlich ca. 750 Millionen Nutztiere auf grausamste Weise gehalten und geschlachtet. Derzeit werden weltweit rund 320 Millionen Tonnen Fleisch erzeugt, davon werden Millionen Tonnen als Schlachtabfall für Tiernahrung verarbeitet. Hunde haben nie in ihrer Geschichte so viel Fleisch zu fressen bekommen, wie in den letzten zwei Jahrzehnten. Fleisch war früher viel teurer und wertvoller und stand den Hunden nie in diesem Ausmaß zur Verfügung.

Täglich Fleisch zu verzehren ist definitiv nicht gesund, egal ob für Mensch oder Hund. Studien haben bewiesen, dass die im Zusammenhang mit zu viel Fleischverzehr zu sehenden Leiden der Menschen, wie z.B. Herz- und Knochenprobleme, auch viele Tiere befallen. Langfristige, übermäßige, proteinreiche und vor allem rohe Ernährung, kann bei Hunden zu Nieren- und Leberbelastung führen.

 

Der Überschuss der Aminosäuren wird in der Leber chemisch abgespalten und über die Nieren abgeführt. Dabei zeigt sich ein erhöhter Harnstoffgehalt im Blut und Harn. Im Tierversuch ist eine Beeinträchtigung der Nieren durch eine reaktive Vergrößerung der Nieren auf langanhaltende hohe Proteinzufur erwiesen.

 

Es werden immer wieder Bakterien gefunden, die aus Rohfleisch stammen und den Darm massiv schädigen. Zu viel Fütterung von tierischen Eiweiß löst Krebs aus, sowie lässt auch bestehenden Krebs schneller wachsen. Tierisches Protein ist nach Erkenntnissen u.a. von Prof. Dr. Campbell das stärkste Karzinogen.


Laut Prof. Dr. Zentek,
einem der führenden deutschsprachigen Lehrstuhlinhaber für Tierernährungswissenschaft,  kann proteireiche übermäßige fleischlastige Kost, zu einer Belastung des Stoffwechsels führen und unverdaut in den Dickdarm gelangen. Dabei kommt es zu Störung der mikrobiellen Besiedlung des Darms mit Fehlgärungen.

 

Er meint zum Thema Barf: "Hinzuweisen ist auf das Infektionsrisiko durch rohes Fleisch. In diesem Zusammenhang sind Salmonellen und die Aujeszkyschen Krankheit besonders erwähnenswert."

 

Beim Verfüttern der ganzen "Beute", handelt es sich um Futterküken (männliche Eintagsküken), welche nicht für die industrielle Eierproduktion zu gebrauchen sind. Sie werden direkt nach dem Schlüpfen vergast (sie ersticken qualvoll) und als Hundefutter verkauft.

 

Neben Fleisch und Knochen müssen auch Getreide, Gemüse, Obst, Kräuter, Fette, Vitamine usw. gefüttert werden, um den Hund langfristig ausreichend mit allen Nährstoffen zu versorgen. Der Wolf frisst in der Natur zusätzlich Kot und Erde, wie setzten das die Befürworter dieser Fütterungsmethode um? 

 

Es gibt keine kompetenten Quellen welche diese Fütterungsmethode genau erklären oder befürworten. Es sind ausschließlich nur Erfahrungsberichte in sozialen Netzwerken, oder privaten Webseiten, zu finden. Es gibt keine Studie oder Beobachtungen darüber, wie der Hundemagen langfristig mit geringen Rohfaseranteil umgeht.

 

Jährlich werden bundesweit 50 Millionen Küken, nur weil sie männlich sind, bei lebendigem Leib vergast oder geschreddert. Es gibt bereits die erste gerichtliche Anklage - "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen." So steht es in Paragraf 1 des Tierschutzgesetzes. Für mich nicht nachvollziehbar wie Befürworter dieser Fütterungsmethode dies mit ihrem Gewissen vereinbaren können - "Natürliche Ernährung" ? Ebenfalls weit verfehlt!

 

Wenn man durch die Barfer - Seiten im Internet stöbert, stößt man oft auf veröffentlichte Artikel über den Wolfsforscher Mech und seine Arbeit. David Mech wird allerdings nur im Zusammenhang mit den Ernährungstechniken des Wolfs zitiert, nicht als Vergleich oder Begründung zum Barfen. 

 

Die Ernährungsweise des wilden Wolfes ist zwar an das Überleben und seine erfolgreiche frühe Fortpflanzung angepasst, jedoch stirbt der Wolf natürlicherweise leider sehr früh. Darüber sollte man wirklich nachdenken. Als Hundehalter erwarten wir von unseren Haustieren das Gegenteil: Eine lange Lebensdauer bei guter Gesundheit!

 

Der Darmtrakt des Haushundes entspricht mit einer Länge von sechs zu eins, im Vergleich mit der Gesamtkörperlänge, mehr dem eines Omnivoren als wie so oft behauptet dem eines Fleischfressers. Obwohl er zur Zeit als Carnivore eingeordnet wird, befinden sich in dieser Ordnung einige Tiere, welche typische Omnivoren, oder sogar reine Pflanzenfresser sind: wie zB. Waschbären, der kleine Panda, der Wickelbär oder das Binturong.

 

Diese Ordnung, ist nicht gleichzusetzen mit der Bezeichnung der natürlichen Essgewohnheiten (Carnivor, Onivor, Herbivor), welches an diesen Beispielen deutlich wird, jedoch immer wieder zu Missverständnissen führt. Es ist schlichtweg absurd, wenn bei der übermäßigen Fleisch - und Rohrfütterung, einer seit Jahrtausenden dem Lebensraum Mensch angepassten Spezies, heute von der "natürlichen" Ernährung oder Raubtieren gesprochen wird.

 

Einen Hund wie einen Wolf zu ernähren gleicht dem, als wenn sich ein Mensch wie ein Neandertaler ernähren müsste. Die Ansicht, dass Hunde viel Fleisch / tierische Proteine brauchen ist wissenschaftlich nicht haltbar. Biologisch, genetisch und faktisch sind Hunde Allesfresser, dies erkennt man recht schnell, wenn man die Fakten genau unter die Lupe nimmt und sich intensiv mit dieser Thematik auseinander setzt. Man sollte sich  nicht von Meinungen oder Gefühle anderer leiten, sondern grundsätzlich Zeit für eigene Recherchen nehmen.

 

Die Hunde meiner Großmutter wurden mit Lebensmittelresten gefüttert. Fleischreste (kein feinstes Muskelfleisch!) gab es nur an den Sonntagen oder Feiertagen. Die Reste die Hunde bekommen haben, stammen von eigenen Nutztieren, die ohne Hormone, Antibiotika, Gentechnikfutter und  Pestizide aufgezogen waren. Sie wurden nie geimpft oder entwurmt. Ihre Hunde lebten das ganze Jahr über Draußen, haben nie die Bekanntschaft mit einem Tierarzt gemacht und erreichten immer ein stolzes Alter.

 

Die mir bekannte älteste Prager Rattler Hündin wurde 22 Jahre alt. Ihre Halterin teilte mir mit, dass sie mit fleischreduzierten, sowie kohlenhydratreichen Fertigprodukten und gleichzeitig mit Lebensmittelresten ernährt wurde. Link: Molly der älteste Hund von NRW?

 

Zitat der Buchautorin Gabriella Behling:

 

"Barfen bis die Niere streikt – will man das? Barfen bis die Darmflora ihre Dienste aufgibt und ihre Entgiftungsfunktion einstellt damit die Leber überlastet wird - will man das? Der skrupellose Unverstand grenzt sogar in einigen Fällen an Körperverletzung, wenn durch unsachgemäße Fütterung die Schutzfunktion des Darmes aufgehoben wird und das sensible Gleichgewicht im Darm, welches zur Entgiftung notwendig ist, an Verschiebungen im Säure - Basen - Haushalt und in der Bakterienpopulation erkrankt. Bei Hunden aller Rassen ist in einschlägiger veterinärmedizinischer Fachliteratur bekannt, dass die häufigste Todesursache bei Hunden ab 7 Jahren Nierenversagen ist."

 

Interview mit der Tierärztin  Carina Eggers:


Quellen:

 

Wikipedia

Prof. T Colin Campbell.

 

Vebu

Die Zukunft ist Pflanzlich.

 

The New York Times - Science

Huge study of diet indicts fat and meat.

 

Scinexx - Das Wissensmagazin

Futterwandel machte Wolf zum Hund.

 

Die Verbraucher Initiative Öko - Fair

Ist Biofleisch gesünder?

 

Frisches Futter für ein langes Hundeleben

Buch - Autor Gabriela Behling

 

Süddeutsche Zeitung - Wissen

Evolution: Wie der Wolf sich zum Hund fraß.

 

Freie Universität Berlin

Institut für Tierernährung: Prof. Dr. Jurgen Zentek.

 

Das Magazin - Hund unterwegs.de

Ein Hund braucht Hundefutter und kein Wolfsfutter.

 

Studie von Dr. med. vet. Peter Berger

Harnsaure Diathese beim Hund durch Überweiweißung

 

Die Welt - Wissen 

Evolution: Suche nach geimnisvollem Vorfahren der Hunde.

 

Die Welt - Wissen

Evolution: Das gewisse etwas, das den Wolf zum Hund machte.

 

The American Veterinary Medical Association

Raw or undercooked animal - source protein in cat and dogs diets.

 

Hundemagazin

Doch kein Wolf: Die Evolution hat die Ernährung von Hunden verändert. 

 

Nature - International weekly journal of science

The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch - rich diet.

 

American College Veterinary Nutrition

Current knowledge about the risks and benefits of raw meat - based diets for dogs and cats.

 


Tiernahrung ist ein Milliardengeschäft, allerdings zum Leid der "Nutztiere" und auf Kosten der Gesundheit unserer Haustiere!


FÜTTERUNGSEMPFEHLUNG

 

Ich biete meinen Hunden die bestmögliche art - nährstoffgerechte und vor allem gesunde Ernähung an. Ich gewährleiste ihnen eine abwechslungsreiche Nahrung mit allen Eiweißen, Kohlenhydraten, Fetten, Mineralien und Vitaminen die sie brauchen.  Sie müssen auf tierische Proteine nicht verzichten, sie bekommen diese allerdings in einem sehr begrenzten Ausmaß zur Verfügung.

 

Ich setze die Gesundheit meiner Prager Rattler, wie oben beschrieben nicht aufs Spiel und verfüttere an sie auch nicht täglich qualitativ schlechtes Rohfleisch bzw. Innereien inklusive Hormone und Antibiotikarückstände, oder biete ihnen vergaste Küken - Kadaver an.

 

Unsere Prager Rattler sind keine Wölfe! Dies bestätigt nicht nur die Wissenschaft, sondern sagt uns der gesunde Menschenverstand ebenfalls. Sie bekommen deshalb nur einmal wöchentlich zwei hochwertige Bio Geflügelhälse, schadstofffrei und von Hähnchen welche mit gentechnikfreien Futter ernährt wurden.
 

Alle meine Hunde sind seit Welpenalter gesund, vital, allergiefrei, haben eine sehr gute Verdauung, tolle Zähne, kräftige Knochen und dichtes glänzendes Fell. Es ist wichtig Hunde vielseitig zu ernähren, damit sie keine Unverträglichkeiten oder Allergien entwickeln. Je vielseitiger die Fütterung, desto besser lernt der Organismus damit umzugehen.

 

Linsen-Zucchini Spagetti mit Croutons in Kokosöl und Petersilie


 

Meine Hunde werden regelmäßig mit von mir selbstgemachten fleischlosen Menüs und Leckerchen verwöhnt. Zusätzlich bekommen sie alles an frischen Resten zum fressen, was meine Küche hergibt. Das ABAM- Konzept bzw. die Erläuterung der Bedürfnisse der Hunde beim Füttern, wiederspiegelt in vieler Hinsicht meine eigene Einstellung zu dem Thema.

 

Link: ABAM- Konzept vom Tierarzt Ralph Rückert

 


 

Die Hähnchenhälse, die meine Hunde ausschließlich nur einmal wöchentlich als Zwischenmahlzeit und Ergänzung bekommen, sind selbstverständlich in Bio - Qualität und ohne Schilddrüse. Sie sind einerseits ein hervorragender Kalziumlieferant für gesunde Knochen und Zähne und andererseits auch ein wundebares natürliches Zahnpflegemittel. 

 

Link: Haustierkost.de


 

VeggieDog100 und InsectDog (mit Mehlwurmlarven) sind bei uns die gesunden, nachhaltigen fleischlosen Haupt-Grundfutter-Sorten und sie beinhalten alles was Hunde brauchen. Die ausgewogene Zusammenstellung der Inhaltsstoffe sorgt dafür, dass der Verdauungs- und Entgiftungsapparat weniger belastet werden. Die umgesetzte Ideologie in Bezug auf Gesundheit der Hunde, Tierschutz sowie Umweltschutz sprechen für die junge Firma und Hersteller. Dieser Mix wird meinen Hunden frei zur Verfügung gestellt. Meine Hunde genießen das Rudel - und tierfreundliche, selbstregulierende Füttern. Mehr Informationen zu dem Thema sind unten zu finden.

                     

Mehlwürmer haben bekanntermaßen einen hohen Eiweißgehalt und sind sehr vitaminreich. Bei Straßen - oder Wildhunden sind Insekten, über langen Zeitraum, oftmals die einzige Proteinquelle und entsprechen somit ihrem natürlichen Nahrungsspektrum. Sie enthalten den für die Ernährung wichtigen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die vom Organismus nicht selbst hergestellt werden können.

 

Sie werden seit Neuestem als realistische Futter - Alternative in vielen Bereichen angeboten. Forscher sind überzeugt, dies ist die Zukunft - Zumal ihre Produktion einfach und effizient ist. So kann man aus zehn Kilogramm Futter rund sechs Kilogramm Insekten gewinnen, –aber nur ein Kilogramm Rindfleisch als Vergleich. Insekten haben keine hohen Futteransprüche und wandelten im Prinzip minderwertigen Bioabfall in hochwertiges Protein um, so die Wissenschaftler - Gesund, umweltschonend und tierfreundlich!

 

 

Weiter denken ist angesagt!

Auch wenn manch einer die Vorstellung als unappetitlich empfinden mag. Ich empfinde jedenfalls Gedärme oder Geschlechtsteile von (Monate alten, sogar Jahre alten) Tierleichen, an meine Hunde zu verfüttern, weitaus unappetitlicher.

Link: Green-Petfood

 


 

Die deutsche Firma Herrmanns und ihre Bio-Produkte konnten mich ebenfalls überzeugen. Sie wirbt auch mit Tierschutz ua. mit Zeilen wie diese: "Unsere Produktion trägt das Zeichen des Biokreises. Das heisst, dass die Aufzucht, die Haltung und auch die Schlachtung nach ethischen Gesichtspunkten erfolgt, die wir für sinnvoll erachten- denn Tierliebe ist nicht auf den eigenen Hund beschränkt." Auf dieses Nassfutter greife ich dann zurück, wenn Haustierkost Lieferschwierigkeiten haben sollte.

 

                                      Link: Herrmanns- Manufaktur

 


KAUSPASS

 

 

Nach dem ich in Indien beobachtet habe, dass die Straßen - und Wildhunde vom Welpenalter an, nicht an Knochen (da sie ja dort überaus selten bis gar nicht zur Verfügung stehen) sondern an Wurzeln, Ästen und Holzstücken gekaut haben, somit ihren natürlichen Bedürfnissen nachgegangen sind und dabei gleichzeitig Zahnpflege betrieben haben, habe ich meinen Hunden Chewies Kauwurzeln angeboten. Meine Hunde haben dieses tierfreundliche Naturprodukt wunderbar angenommen und können sich mit einer Wurzel mehrere Monate lang beschäftigen. 

 

Link: Bitiba

 

Desweiteren biete ich meinen Hunden 100 % reine Geweihabwurfstangen zum Kauen an. Ein Naturprodukt welches sehr lange haltbar ist und  für das kein Wildtier sterben musste. Die Abwurfstangen enthalten zudem viele wertvolle Mineralien und Nährstoffe.

 

Link: Rothirsch- Geweihstangen

Bananen - Äpfel - Reis Leckerlies

 

Meine Hunde bekommen ausschließlich selbstgemachte Leckerbissen als Belohnung angeboten, die ich ebenfalls bedenkenlos naschen kann. Diese werden sehr schnell und einfach ohne industriellen Abfall und künstlichen Zusätzen zubereitet. Das 'Wundermittel' Kokosöl muss ebenfalls erwähnt werden. Dieses Öl wird bei uns täglich in einer kleinen Menge beigemischt und genüsslich geschleckt. Kokosöl ist nicht nur gesund, sondern ist gleichzeitig auch ein Heilmittel.

 

Link: Kokosöl

 


 

Bei trächtigen und säugenden Hündinnen, sowie Welpen achte ich besonders auf sehr hochwertige und den Bedürfnissen angepasste protein - fett - und kalziumreiche  Ernährungsweise. Dies beginnt mit der Ziegenmilch von freilaufenden Weidentieren und endet mit selbstgemachten Brei, Welpenfutter, sowie Leckerbissen und Bio - Fleisch.

 


Hier am Beispiel möchte ich zeigen, wie sich das Fell nach nur 18 Tagen bei einem Prager Rattler, der am ganzen Körper partiell fast kahl gewesen ist, verändern kann, wenn der Hund richtig ernährt wird - Kaum Fleisch (4 Bio-Hähnchenhälse in dem Zeitraum), dafür aber täglich frisches Gemüse, frisches Obst, viele Kohlenhydrate, VeggieDog100, Kokosöl und Mehlwürmer.

 

 

Auch der desolate Zustand der Zähne dieser Hündin hat sich verändert. Nach meiner Zahnsteinreinigung strahlen sie, dank der richtigen Ernährung und Pflege, nach Monaten immer noch.

                                                                               Vorher- Nachher Zustand.           


Selbstregulation