Pitou

Pitou

 

Pitou ist einer der indischen "Brückenwelpen". Sarah Lea Bartolomäus war so lieb und übernahm seine Patenschaft. Ich freue mich unheimlich darüber, dass sie sein Schutzengel sein wird. Sie bezahlt monatlich sein Futter und die anstehenden tierärzlichen Behandlungen, sowie die Kastration. Vielen Dank dafür ♥

 

Auch bei Pitou hatten wir Erfolg nach wochenlangen Versuchen ihn zu fangen. Er wurde kastriert und erholt sich jetzt  bei und zu Hause. Pitou wurde am Ohr gekennzeichnet, dass er kastriert ist.

 

Bild-Dokumentaion der gesamten Operation/Kastration.

 

Hähnchenbällchen mit Sedalin. Aber die Hunde haben wirklich einen Riecher für sowas. Pitou wollte nicht alleine fressen, er hat diese lecker duftende Bällchen erst gegessen, als ich zum zweiten Mal rausging und für alle Bällchen dabei hatte.

 

 

Der Schlingel hat sich unter einem Haus versteckt, er ist aber sehr sehr müde.

 

 

Garnicht einfach an ihn dran zu kommen.

 

 

Der Hundefänger konnte Pitou noch vorher in seinem Versteck die Schnute zubinden, er wehrt sich mit allen Kräften.

 

 

Geschafft....

 

 

In der Praxis angekommen - Die Betäubung.

 

 

Vorbereitung für die Operation - Desinfektion.

 

 

Blutdrucküberwachung wird vorbereitet.

 

 

Einstellen der Beatmungsmaschine.

 

 

Nach der Intubation mit Tubus, Kieferklemme, Herzschlagüberwachung an der Zunge und mit Beatmungsschlauch.

 

 

Sterile OP- Kleidung, Abdecktuch und Instrumente.

 

 

Alles angeschlossen, Monitoring läuft, es kann los gehen....

 

 

OP- Bereich wird abgedeck - Der Hodensack liegt frei.

 

 

Dr. Bharath verwendet einen elektrochirurgischen Skalpell. Bei der Hochfrequenz-Chirurgie wird das Gewebe mittels Wechselstrom gezielter geschnitten. Ein großer Vorteil gegenüber des herkömmlichen Skalpells ist, dass gleichzeitig mit dem Schnitt eine Blutungsstillung durch Verschluss der Gefäße erfolgt.

 

 

Die inneren Geschlechtsorgane kommen zum Vorschein.

 

 

Hier kann man schon den ersten Hoden sehen.

 

 

Der Hoden befindet sich bereits Draußen, Gefäße und Samenleiter werden abgeklemmt.

 

 

Um die Gefäße und Samenleiter abzubinden verwendet Dr. Bharath resorbierbare Nähte.

 

 

Abbinden....

 

 

Der Erste Hoden wurde entfernt.

 

 

Der Zweite Hoden wird aus dem Hodensack rausgenommen.

 

 

Abklemmen....

 

 

Nach dem Abbinden wird nun der zweite Hodensack am Leiter durchtrennt.

 

 

Beide Hoden sind extrahiert.

 

 

Zum Schluß wird die Wunde in mehreren Schichten vernäht.

 

 

Nach ca. 25 Minuten ist Dr. Bharath fast fertig.

 

 

Schön sauber vernähte Stelle.

 

 

Pitou wird noch am Ohr markiert, damit jeder erkennen kann, dass er kastriert wurde.

 

 

Hierfür wendet Dr. Bharath herkömmliche Schneidetechnik an, mit einfachem Skalpell.

 

 

Um die Gefäße zu verschliessen kommt wieder der Elektroskallpel zum Einsatz.

 

 

Mit der Kunststoffspritze wird der kleine Ballon, der sich in der Luftröhre am Tubus befindet entleert, damit der Tubus wieder rausgezogen werden kann.

 

 

Geschafft!

 

 

Pitou erholt sich nach der kleinen Operation bei uns.